Book project about

exciting life stories  and

voluntary project stories

of strong european women

around the Europe

by #Picassolina

WOMEN OF EUROPE the feminine side of Europe!

On my travels through Europe as an artist and woman, I met brave, interesting and highly socially committed women. Whether with family or being singles, grandma’s or daughters, each of them are trying to do a little more within their possibilities for achieving a better and worthier everyday life. They are helping the sick, the disadvantaged, the animals and the nature. Hence, doing something for “all of us”! These are all very simple women, not accompanied by fame and glamour: Just being the nice woman next door. Through the stories of these women I would like to give an example to all of us, how worth it is living in Europe whether in small or large scale, and what else we all are having in common and are sharing together. From each of the 28 countries of the EU I intend to interview the most different women, photograph them in their everyday lives and at the same time make a documentary series. Consequentially, a 300 page travel book with portraits including photos and interviews of European women is to be developed and published, which will surely be a wonderful gift for every European citizen.

DONNE D'EUROPA il lato femminile dell 'Europa!

Nei miei viaggi attraverso l'Europa, come artista e donna, ho avuto la grande fortuna di incontrare, quasi quotidianamente, donne con un grande coraggio, passione e impegno sociale. Ho visto donne con famiglia o single, nonne o figlie, ognuno di loro, con possibilità e talenti diversi, cercare modi per migliorare la propria vita e quella altrui. Aiutano malati svantaggiati, animali in condizioni disumane o si prodigano per tutelare la natura...

Donne, quindi, impegnate a fare qualcosa per tutti noi! E sono tutte donne molto semplici, senza fama e glamour: la donna 'bella' della porta accanto. In questi tempi di crisi e demotivazione, in contatto con molte energie e pensieri negativi , vorrei tramite le vite di queste persone meravigliose raccontare che energia e voglia di cambiamento esiste in tutti noi, quante belle cose possiamo realizzare e quanto abbiamo in comune tutti noi europei. Il mio progetto è di intervistare varie donne di ciascuno dei 28 paesi dell'UE, fotografarle nella loro vita quotidiana e farne una documentario. Questo è un ritratto di 300 pagine e un diario di viaggio con le foto e le interviste alle donne europee simbolo di un quotidiano edificante, che sarà sicuramente un regalo meraviglioso per ogni donna europea .

STARKE FRAUEN EUROPAS: DIE WEIBLICHE SEITE EUROPAS!

Auf meinen Reisen durch Europa, als Künstlerin und Frau, bin ich  mutigen, interessanten und stark sozial engagierten Frauen begegnet. Ob Frauen mit Familie oder Singls, Omas oder Töchtern, jede von Ihnen versucht im Rahmen ihrer Möglichkeiten, ein wenig mehr für einen besseren Alltag zu tun. Sie helfen Kranken, Benachteiligten, Tieren und der Natur und tun somit etwas für uns Alle! Und sie sind Alle ganz einfache Frauen, ohne Ruhm und Glamour: die nette Frau von neben an.

In diesen Zeiten der Motivations-Krise und vieler negativen Gedanken, die im Umlauf sind, möchte ich mit den Geschichten dieser Frauen ein Beispiel uns allen geben, wie lebenswert wir in kleinem und großem innerhalb Europas sind und was wir alles an Gemeinsamkeiten haben.

Ich möchte aus jedem der 28 EU Länder unterschiedlichste Frauen interviewen, sie in ihrem Alltag fotografieren und parallel dazu eine Doku Serie machen.

Daraus soll ein 300 seitiges   Portrait- und Reisebuch mit Fotos und Interviews der europäischen Frauen entstehen, welches sicherlich ein wunderbares Geschenk für jede Europäerin sein wird.

Hier unten folgt eine Fotogalerie und Bericht über die erste Geschichte mit Eva aus Italien!

Am Anfang traf ich EVA

Die erste Frau, die ich besuche, heißt Eva und lebt in Toscana. Zwischen Livorno und Pisa.

Eva ist mitte vierzig, Mutter von 3 Kindern und Lebensgefährtin von Sauro.

Sie ist vor mehr als 20 Jahren aus Slowakei nach Italien ausgewandert und hat in Florenz  das Studium der Tanztherapie absolviert. Heute arbeitet sie mit ihrem Mann Sauro, tanztherapeutisch mit und für schwerbehinderte Menschen, im Ehrenamt.

Gemeinsam verschenken sie ihre gesamte Freizeit, Geld und vieles mehr in diese wundervolle und intensive Gruppenarbeit. Ihre Tanzkompanie stellt  atemberaubende Tanz-Theaterstürcke und viele andere unglaubliche Aktivitäten auf die Beine und helfen diesen schwerstbehinderten Menschen, ein Stück  der Normalität, sowie ihrer Träume erleben zu können...

Ich habe sie 10 Tage begleiten können und bin heute noch erschöpft, wenn ich an das Tempo und Energieaufwand denke, die sie täglich hinzaubert.Und dennoch bin ich zutiefst von der Liebe und ihrer Wirkung erfüllt, die bei diesen Erlebnissen auf mich als feuriger Funken übergesprungen sind.

Die Fotos berichten über diese Begegnung und die Reise mit Eva durch Toskana:

Im Anflug über die  Toscana, zwischen dem Meer, den ertragreichen Böden, der großartigen Kunst, sowie der Leidenschaft und Liebe der Menschen für das was sie tun, freue ich  mich auf Eva, die  all das irgendwie in sich vereint....

Am Flughafen angekommen und rausgehend zum Parkplatz, begrüßen mich Frauenstatuen: kraftvolle Tänzerinnen (5m Gigantinnen und verletzliche Hingebende: auch das trifft irgendwie auf EVA zu- ihre Großartigkeit und Verletzlichkeit und dazu Tänzerin). Dieses und einige anderer Zeichen (Eva, die erste Frau in der Bibel und in diesem Projekt), sowie Zufälle  sollten mich weiterhin auf der Reise und in den Begegnungen begleiten.

Und dann holt sie mich ab, schüchtern, mädchenhaft, leicht unter Stress und in der Eile: schließlich wollen heute noch 3 Kinder  jedes zu seiner Aktivität gefahren werden und die Tagesfahrten von 120 km sind neben der Arbeit, dem großen Haushalt,  der aufwändigen Erziehung, sowie ehrenamtlicher Intensivarbeit mit Schwerbehinderten eine Normalität ... Mir ist schon nach dem ersten Tag von der Fülle der Aktivitäten schwindelig.

Die Tanztherapie findet im ersten Stock statt, ohne Aufzug.... und jeder einzelner im Rollstuhl muss in den ersten Stock getragen werden und wieder hinunter, denn der ehrenamtlich tätige Verein kann sich einen Trainingsraum im Gebäude mit einem Aufzug nicht leisten. Und einen Raum in EG können sie auch nicht finden. Allein für diese Logistik vor und nach dem Training vergehen Stunden! Überhaupt ist Italien infrastrukturell eine Katastrophe für Rollstuhlfahrer. Ganz anders und positiv habe ich im Bezug auf die Barrierefreiheit Spanien erlebt.

Anschließend geht man zusammen Eis essen, spazieren und über all das reden, was man im Heim für Behinderte nicht schafft.

Evas Familie gibt diesen Menschen das Gefühl, dazu zu gehören und integriert zu sein...

Und wenn alles erledigt ist und alle im Bett sind, dann kocht sie für fünfköpfige Familie vor - bis 2 Uhr nachts, weil am nächsten Tag gibt es dafür keine Zeit.

Alles schmeckt so köstlich und ich frage mich, wie schafft dieser Energiebombe den ganzen Haushalt, den Job,  die ehrenamtliche Tätigkeit, 2 extrem pubertierende Kinder und ein kleines aufgewecktes Kind, unter einem Hut zu kriegen und so viel Freude,  Mut und Hingabe uns allen zu geben. Die wahre Ur-Kraft wohnt ihr inne...Eva=nomen est omen!

Fast Fatamorgana ähnlicher Sonnenuntergang in Livorno wischt die Müdigkeit der Reise in einem Atemzug weg. Die Strandpromenaden Läufer sagen mir, dass das eine Selbstverständlichkeit in Livorno sei. Dieses Licht ist paradiesisch schön.

Am nächsten Tag fahre ich  mit Eva in einem Zug quer über Toscana, von Livorno nach Florenz und von dort nach Arezzo zu einer Weiterbildung mit einem Amerikanisch-Slowakischem Tanzlehrer aus New York, der drei Tag in Italien Workshop anbietet. Das ist ein Freund von Eva aus ihrer Kindheit in Slowakei und inzwischen hat er sich als Tänzer und Lehrer einen Namen in New York aufgebaut.

Im Zug  sind wir endlich für ein paar Stunden alleine und haben Zeit ohne Unterbrechungen für das Interview, Ihre Lebensgeschichte und ihre Pläne/Träume aufzunehmen.

Nach dem Workshop ist es schon Nacht und wir fahren mit dem Zug zurück, von Arezzo nach Florenz und von dort nach Livorno.

Florenz bei Nacht war ein wunderschöner Zwischenstopp und wir genießen die Ruhe und  die Trubellosigkeit der winterlichen Stadt, während die Workshop Eindrücke noch in uns nachkklingeln.

In der Stille der Nacht nehmen wir Abschied von einander, wohl wissend, dass diese nur der Anfang unserer Freundschaft wird. Ich hoffe auch der Anfang des Austausches und der zukünftigen Projekte unter Gleichgesinnten in Europa.

http://www.villaggioartistico.it/

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actual exhibition place, with more then 200 paintings.